Förderung für eine Pelletheizung

Die Bundesregierung bietet hohe Zuschüsse für das Heizen mit Holzpellets. Sichern Sie sich jetzt die Förderung beim Heizungstausch!

Förderung in der Sanierung

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20 Prozent Förderung

 

Ersetzen Sie Ihre alte Öl-, Nachtspeicher-, Kohle- oder mind. 20 Jahre alte Gasheizung durch eine Easypell Pelletheizung, wird diese mit 20 % der Brutto-Investitionskosten gefördert.

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30 Prozent Förderung

 

Wir die neue Easypell Heizung mit einer Solaranlage kombiniert (EE-Hybrid), beträgt der Fördersatz beim Kesseltausch 30 %.

Die Förderung setzt sich folgendermaßen zusammen:

 

  Fördersatz Heizungstausch* Max. Fördersatz
Pelletkessel 10 % 10 % 20 %
EE-Hybrid (Pellets + Solar) 20 % 10 % 30 %

 

* Beim Heizungstausch einer alten Öl-, Nachtspeicher-, Kohle- oder mind. 20 Jahre alten Gasheizung.

Förderfähige Kosten

 

Zu den förderfähigen Kosten der Pelletheizung zählen alle Kosten für:
Easypell Pelletkessel / Installation / Inbetriebnahme / Mess-, Steuer- und Regelungstechnik / Wärmespeicher (z.B. Pufferspeicher)


Auch die anfallenden Umbaumaßnahmen werden gefördert. Dazu zählen alle Kosten für:
Heiz- und Technikraum (in der Sanierung) / Abgassystem und Schornstein / Wärmeverteilung und -übergabe im Gebäude (in der Sanierung z.B. die Installation von Fußbodenheizungen anstelle von Heizkörpern) / Warmwasserbereitung / Demontage der Altanlage (beim Ölkesseltausch auch die Entsorgung der alten Öltanks) / Kosten für Beratung, Planung und Baubegleitung


Die förderfähigen Kosten sind begrenzt auf 60.000 € pro Wohneinheit.

 

Fördervoraussetzungen

 

In der Sanierung gelten folgende Fördervoraussetzungen:

 

Bei Pelletheizungen muss ein Pufferspeicher mit mindestens 30 Liter pro kW Nennwärmeleistung installiert werden. Bei einem Pelletkessel mit 12 kW Nennwärmeleistung ist das beispielsweise ein Pufferspeicher mit mindestens 360 Litern Füllvolumen.

 

Zudem muss vom Fachhandwerker ein Wärmemengenzähler zur Erfassung der erzeugten Wärme installiert werden.

 

Förderung im Neubau

 

Zum 15.08.2022 wurde die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) überarbeitet. Im Neubau wird damit die Effizienzhaus- / Effizienzgebäude-Stufe 40 Nachhaltigkeit (NH) gefördert. Die Förderung wird ausschließlich als Kreditvariante mit Tilgungserlass (KfW Programm Nr. 261) angeboten.

 

Die Förderung im Neubau beträgt:

 

  Fördersatz Höchstförderung
Effizienzhaus 40 NH 12,5%* 15.000 €

 

* 5 % Förderung + Zinsvergünstigung in Höhe von max. 7,5 % der geförderten Kosten

Dieser Betrag gilt jeweils pro Wohneinheit.


Der Kreditbetrag bzw. die förderfähigen Kosten sind auf max. 120.000 € pro Wohneinheit beschränkt. Bei der Beantragug gilt das Hausbankprinzip. Ihre Hausbank ist also Ihr erster Ansprechpartner, wenn Sie an diesem Förder-Kredit interessiert sind. Für die Beantragung der Förderung ist zudem im Vorfeld verpflichtend ein Energieeffizienz-Experte einzubinden. 

Wie bekomme ich die Förderung?

 

1. Förderantrag stellen!

Der Förderantrag muss gestellt werden, bevor Sie Ihrem Fachhandwerker den Auftrag erteilen.

 

Wenn Sie sich beim Heizungstausch für den Direktzuschuss über das BAFA entscheiden, können Sie den Förderantrag online selbstständig stellen. 

 

Zum BAFA-Förderantrag:
www.bafa.de (>> Energie >> Heizen mit Erneuerbaren Energien)
Direktlink zum Förderantrag: https://fms.bafa.de/BafaFrame/begem2

 

Bei der Antragstellung muss die voraussichtliche Höhe der förderfähigen Kosten angegeben werden. Tipp: Runden Sie diese großzügig auf, um bei unvorhergesehenen Kosten noch etwas Spielraum zu haben.

 

Bei der Kreditvariante wenden Sie sich bitte an Ihre Hausbank und fragen dort nach einem Kredit über die KfW.

Im Neubau ist Ihr Architekt oder Energieberater der richtige Ansprechpartner, um einen Förderantrag zu stellen.
 

 

 

2. Umsetzung der Maßnahme

Wenn Sie den Förderantrag gestellt haben, kann es losgehen!

Direkt nachdem Sie eine Eingangsbestätigung für Ihren erfolgreich gestellten Förderantrag erhalten haben, können Sie Ihren Heizungsbauer beauftragen und mit der Umsetzung beginnen. Dafür haben Sie 24 Monate Zeit (= Bewilligungszeitraum). 

 

 

 

3. Nachweis über umgesetzte Maßnahme

Nach der Inbetriebnahme, spätestens jedoch 6 Monate nach Ende des Bewilligungszeitraums, sind folgende Unterlagen beim Fördermittelgeber einzureichen:


die Abschlussrechnung des Heizungsbauers / Verwendungsnachweis / Fachunternehmererklärung / Nachweis des hydraulischen Abgleichs

 

Diese Formulare werden von Ihrem Heizungsbauer ausgefüllt.

 

Regionale Förderprogramme

 

In vielen Regionen wird der Umstieg auf eine klimafreundliche Pelletheizung auch kommunal oder länderspezifisch gefördert. Diese sogenannten Landesförderungen können grundsätzlich mit der BEG-Förderung (Direktzuschuss oder Kreditvariante) kombiniert werden. Sie sind dabei auf eine maximale Gesamthöhe von 60 Prozent Förderung gedeckelt.


Informieren Sie sich, ob auch in Ihrer Region eine kommunale Förderung angeboten wird! Auskunft erhalten Sie in der Regel über Ihre Stadt oder Gemeinde.