Förderung für eine Pelletheizung

Die Bundesregierung fördert das Heizen mit Holzpellets aktuell so hoch wie nie zuvor!

Förderung in der Sanierung

35 Prozent Förderung

 

Beim Austausch Ihrer alten Heizung wird jede Easypell Pelletheizung mit 35 Prozent der Brutto-Investitionskosten bezuschusst.


Kombination mit Solar:
Wird die Pelletheizung um Solarkollektoren ergänzt, werden die Solarkollektoren / die Gesamtanlage in gleicher Höhe, d.h. mit 35 Prozent, gefördert.

45 Prozent Förderung

 

Ersetzen Sie Ihren alten Ölkessel durch eine umweltfreundliche Pelletheizung, beträgt der Zuschuss sogar 45 Prozent der Investitionssumme.
 

Kombination mit Solar:
Wird die Pelletheizung um Solarkollektoren ergänzt, werden die Solarkollektoren / die Gesamtanlage in gleicher Höhe, d.h. mit 45 Prozent, gefördert.
 

Förderung im Neubau

 

Aktuell werden Pelletheizungen über die förderfähigen Kosten der KfW Neubauförderung mitgefördert. Ab dem 01.07.2021 kann man statt der Kreditförderung wahlweise eine Förderung per Direktzuschuss beantragen. Bei einem Effizienzhaus 55 beträgt die effektive Förderhöhe damit zusätzlich 8.250 Euro, bei einem Effizienzhaus 40 sogar 9.750 Euro:

Effizienzhaus

 

55 EE
40 EE
40 Plus

 

Fördersatz

 

17,5 %
22,5 %
25 %

Höchstförderung ohne EE-Klasse

18.000 €
24.000 €
33.750 €
 

Max. Zusatzförderung mit EE-Klasse

+ 8.250 €
+ 9.750 €

keine
 

Die aufgeführten Summen gelten jeweils pro Wohneinheit. Für die Beantragung der Förderung ist im Vorfeld ein Energieeffizienz-Experte einzubinden.

Förderfähige Kosten

 

Zu den förderfähigen Kosten der Pelletheizung zählen alle Kosten für:
Easypell Pelletkessel / Installation / Inbetriebnahme / Mess-, Steuer- und Regelungstechnik / Wärmespeicher (z.B. Pufferspeicher)


Auch die anfallenden Umbaumaßnahmen werden gefördert. Dazu zählen alle Kosten für:
Heiz- und Technikraum (in der Sanierung) / Abgassystem und Schornstein / Wärmeverteilung und -übergabe im Gebäude (in der Sanierung z.B. die Installation von Fußbodenheizungen anstelle von Heizkörpern) / Warmwasserbereitung / Demontage der Altanlage (beim Ölkesseltausch auch die Entsorgung der alten Öltanks) / Kosten für Beratung, Planung und Baubegleitung


Die förderfähigen Kosten sind begrenzt auf 60.000 € pro Wohneinheit.

 

Fördervoraussetzungen

 

Bei Pelletheizungen muss ein Pufferspeicher mit mindestens 30 Liter pro kW Nennwärmeleistung installiert werden. Bei einem Pelletkessel mit 12 kW Nennwärmeleistung ist das beispielsweise ein Pufferspeicher mit mindestens 360 Litern Füllvolumen.


Zudem muss vom Fachhandwerker ein Wärmemengenzähler zur Erfassung der erzeugten Wärme installiert werden.

 

Wie bekomme ich die Förderung?

 

1. Förderantrag stellen!

Der Förderantrag muss gestellt werden, bevor Sie Ihrem Fachhandwerker den Auftrag erteilen.

 

Zuständig für die Förderung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA. Der Förderantrag ist dort online zu stellen:
www.bafa.de (>> Energie >> Heizen mit Erneuerbaren Energien)
Direktlink zum Förderantrag: https://fms.bafa.de/BafaFrame/begem

 

Bei der Antragstellung muss die voraussichtliche Höhe der förderfähigen Kosten angegeben werden. Tipp: Runden Sie diese großzügig auf, um bei unvorhergesehenen Kosten noch etwas Spielraum zu haben.

 

 

2. Umsetzung der Maßnahme

Wenn Sie den Förderantrag gestellt haben, erhalten Sie umgehend eine E-Mail als Eingangsbestätigung von der BAFA. Jetzt kann es losgehen! Direkt nach der Eingangsbestätigung können Sie Ihren Heizungsbauer beauftragen und mit der Umsetzung beginnen. Dafür haben Sie 24 Monate Zeit (= Bewilligungszeitraum).

 

 

3. Upload der Nachweise

Nach der Inbetriebnahme, spätestens jedoch 6 Monate nach Ende des Bewilligungszeitraums, sind folgende Unterlagen im Upload-Bereich der BAFA hochzuladen:


die Abschlussrechnung des Heizungsbauers / Verwendungsnachweis / Fachunternehmererklärung / Nachweis des hydraulischen Abgleichs


Diese Formulare werden von Ihrem Heizungsbauer ausgefüllt.

 

 

4. Auszahlung der Förderung

Nach Prüfung der Unterlagen wird Ihnen der Förderbetrag von der BAFA auf das angegebene Konto überwiesen.

 

Ergänzungskredit über KfW

 

Ergänzend kann bei der KfW-Förderbank ein zinsgünstiges Darlehen mit Tilgungserlass beantragt werden.

Infos erhalten Sie unter www.kfw.de